Schülerfahrkarten: Realistischer Kompromiss für Braunschweig

Published

on

Die FDP wird dem Vorschlag der Grünen und der SPD zu kostengünstigen Schülerfahrkarten zustimmen, dies kündigt die Ratsfraktion der Liberalen an. „Wir haben bis jetzt keine politischen Stolperfallen in dem Antrag gefunden“, sagt der schulpolitische Sprecher Mathias Möller, „der Diskussionsprozess war lang und es scheint jetzt etwas Gutes herausgekommen zu sein.“ Die FDP wurde allerdings nicht gefragt, ob sie als Antragsteller mitmachen wollte, „eine breitere Basis wäre ein schönes Signal in das Land gewesen, aber sinnvolle Lösungen tragen wir natürlich trotzdem gerne mit“, sagt Möller. 

“Jetzt ist es wichtig, das die niedersächsische Landesregierung für Schülerfahrkarten mitbezahlt, auch das ist im Antrag so formuliert.“ Die FDP steht landesweit für eine kostenlose Schülerbeförderung, aber auch für solide Finanzen in Braunschweig, darum sagt Möller : „Der Anträge von BiBS und der AFD, die Fahrkarten kostenfrei zur Verfügung stellen wollen, ist finanziell fahrlässig. Immerhin sind die Begünstigten von heute die Steuerzahler von morgen. Die Schüler und Schülerinnen haben diesen Realismus in ihre Position jetzt mit einfließen lassen, die antragstellenden Parteien aber sind zu diesem finanzpolitischen Realismus offensichtlich nicht fähig.“